Nach dem Schnitt sollte die Hecke gewässert werden, wenn längere Trockenheit herrscht. Ein mulchhaltiger Boden unter der Hecke hilft, die Feuchtigkeit zu halten. Kontrolliert man die Trapezform jedes Jahr mit einer Latte, bleibt die Linie erhalten. Wer die Form einmal vernachlässigt, muss später stärker eingreifen und riskiert kahlen Wuchs. Regelmäßigkeit ist bei dieser Schnittform wichtiger als ein einzelner, großer Rückschnitt.
So wird der Schnitt ausgeführt Geschnitten wird knapp über einem Blattpaar oder einer schlafenden Knospe, und zwar in einem Winkel von etwa 45 Grad. Der Schnitt zeigt vom Strauch weg, damit Wasser abläuft und nicht in die Knospe läuft. Ein gerader Schnitt quer zum Trieb ist ein typischer Fehler: Er liegt waagerecht, das Wasser bleibt stehen und die Wunde fault. Ebenso falsch ist ein Schnitt weit über der Knospe. Der verbleibende Stummel stirbt ab und zieht Krankheiten an. Ein bis zwei Millimeter über dem Auge sind richtig.
Ein häufiger Fehler ist der umgekehrte Schnitt: oben breit, unten schmal. Diese Form entsteht, wenn man die Hecke oben wachsen lässt und unten kaum zurückschneidet. Das Ergebnis ist eine kippende Wand, die unten verkahlt und oben überhängt. Ein weiterer Fehler ist der Schnitt in praller Mittagssonne. Die frisch freigelegten Blätter und Triebe verbrennen dann, besonders bei starkem Rückschnitt. Besser sind die frühen Morgenstunden oder ein bedeckter Tag.
Geschnitten wird von unten nach oben mit einer scharfen, Beleuchtung Im Wohnzimmer sauberen Schere. Zuerst werden die unteren Partien in Form gebracht, dann folgt die obere Kante. So bleibt die Linie gerade, und man kann den Verlauf besser kontrollieren. Wichtig ist, nicht in die alten, verholzten Teile zu schneiden. Eine Hecke treibt zuverlässig aus grünen Trieben aus, aus braunem Holz dagegen oft gar nicht. Wer zu tief ins alte Holz geht, erzeugt dauerhafte Lücken, die sich nicht mehr schließen.
Trennen statt ziehen: die Technik, die den Putz rett
Die Regel ist einfach: Je größer und schwerer der Ast, desto eher wird er abgespannt statt abgesägt. Ein abgespannter Ast hängt an einem Seil, das von oben oder seitlich gesichert wird. So kann er kontrolliert zu Boden gelassen werden. Beim Sägen ohne Sicherung kippt der Ast unkontrolliert, reißt Rinde ab und hinterlässt eine Wunde, die nur schwer verheilt.
Typische Fehler: Viele spannen erst nach dem ersten Schnitt, cleverer Stauraum wenn der Ast bereits hängt. Dann ist es zu spät, die Spannung richtig zu setzen. Andere sägen von unten, ohne den Ast zu sichern, und wundern sich über Rindenrisse. Ein häufiger Fehler ist auch, das Seil zu locker zu lassen. Beim Abspannen muss die Zugrichtung klar sein, sonst schwingt der Ast seitlich weg und verletzt den Stamm.
Beim Formschnitt gilt: nicht in einem Zug durchraten. Wer zu tief ansetzt, entfernt mehr Blattmasse als nötig, und der Kirschlorbeer treibt an unerwünschten Stellen neu aus. Besser ist es, den Strauch von unten nach oben zu bearbeiten, zuerst die schwachen und überkreuzten Triebe, dann die Außenkontur. Lange Äste werden in zwei Schritten gekürzt: erst ein Stück über der endgültigen Stelle, If you have any kind of questions relating to where and the best ways to utilize Http://Flughafentransfer-Goeppingen.Gmbh/Index.Php?Title=Knospenansatz_Oder_Blattachsel:_Wo_Die_Schere_Bei_Rosen_HingehöRt, you can call us at the web site. dann der Feinschnitt. So knickt der Ast nicht ab und die Rinde reißt nicht ein.
Ein Messer wirkt auf den ersten Blick praktisch: Es liegt gut in der Hand, ist schnell gezückt und macht optisch einen sauberen Eindruck. Beim Kirschlorbeer täuscht dieser Eindruck. Die Blätter sind ledrig, fest und von einer Wachsschicht überzogen. Ein Messer quetscht und reißt das Gewebe eher, als es zu trennen. Die Schnittstelle franst aus, wird braun und bietet Pilzen und Bakterien eine offene Eintrittspforte. Eine scharfe Handschere arbeitet dagegen mit zwei Klingen, die das Blatt- und Holzgewebe einklemmen und durchtrennen. Das Ergebnis ist eine glatte Wunde, die der Strauch schnell verschließen kann.
Nach dem Abspannen wird der Ast langsam abgelassen. Der Schnitt am Stamm bleibt sauber, die Wunde kann verheilen. Wer diese Reihenfolge ignoriert, produziert Faulstellen und muss Jahre später den ganzen Stamm behandeln. Die Schnittgröße ist also kein Maß für Mut, sondern für Vorsicht: Abspannen ist kein Umweg, sondern die schnellere und sauberere Lösung.
Ein häufiger Irrtum betrifft den Zeitpunkt. Kirschlorbeer verträgt einen Rückschnitt im Frühjahr nach der Blüte und noch einmal im Sommer. Im Spätherbst sollte die Schere ruhen, denn die Schnittstellen heilen dann kaum noch aus. Bei Hitze und Trockenheit ebenfalls nicht schneiden. Nach dem Schnitt den Strauch wässern, aber nicht düngen. Frischer Austrieb braucht keine zusätzliche Nährstoffe, sonst wächst der Kirschlorbeer unkontrolliert und wird anfällig für Frostschäden.
Eine Hecke in Trapezform zu schneiden bedeutet, dass die Unterseite deutlich breiter bleibt als die Oberseite. Die Seitenflächen verlaufen also nicht senkrecht, sondern leicht schräg nach innen. Dieser Schnitt ist kein ästhetisches Detail, sondern eine Frage des Lichts. Ohne diese Form verdichtet sich die Hecke unten, verliert Blätter und wird von innen kahl. Wer regelmäßig trapezförmig schneidet, hält die Pflanzen über Jahre vital und dicht bis zum Boden.