Ein weiteres Kriterium ist der Durchmesser des Stammes. Ab etwa einem halben Meter Umfang reicht eine handelsübliche Motorsäge für den sicheren Schnitt nicht mehr aus, und die Sägekette kann im Holz verklemmen. Profis nutzen dann stärkere Sägen mit längerem Schwert und arbeiten mit speziellen Fälltechniken wie der Stufen- oder der Bohrtechnik. Wer hier mit zu kurzer Ausrüstung hantiert, riskiert einen unkontrollierten Bruch oder einen Rückschlag der Säge.
Was nach dem Schnitt wirklich zäh
An der Spitze schließlich kürzt man die Konkurrenztriebe um die Stammverlängerung. Die höchsten Triebe dürfen nicht die Oberhand gewinnen, sonst verlagert der Baum seinen Schwerpunkt nach oben und die unteren Äste verkahlen. Achte darauf, dass die Krone nach dem Schnitt einer Pyramide ähnelt: ein klar erkennbarer Mitteltrieb, gleichmäßig verteilte Seitenäste, nach oben hin kürzer werdend.
Ein häufiger Fehler ist der Schnitt mit der Heckenschere über die gesamte Kugel. Dabei werden zahlreiche Knospen zerstört und die Pflanze reagiert mit vielen kurzen, dünnen Trieben, die kaum Blüten tragen. Besser ist der gezielte Schnitt einzelner Triebe mit der Handschere. Wer den Rhododendron nur leicht auslichten und in Form halten will, sollte nicht mehr als ein Drittel der Trieblänge entfernen. Bei stark überalterten Sträuchern ist ein Verjüngungsschnitt möglich, aber dann verteilt über zwei bis drei Jahre, damit die Pflanze nicht vollständig in die Blühpause fällt.
Ein Rhododendron, der über Jahre ungeschnitten wächst, verliert irgendwann seine Form und blüht nur noch an den äußersten Triebspitzen. Wer ihn kompakt und gleichzeitig blühfreudig halten will, muss den richtigen Zeitpunkt und die richtige Schnitttechnik treffen. Der beste Termin liegt direkt nach der Blüte, also je nach Sorte zwischen Ende Mai und Mitte Juni. Ein Schnitt im Herbst oder Winter entfernt bereits angelegte Blütenknospen für das nächste Jahr und kostet die Pflanze die gesamte Blüte der kommenden Saison.
Bevor der Häcksler angeworfen wird, sollte das Schnittgut sortiert werden. Dünne Zweige bis etwa vier Zentimeter Durchmesser eignen sich problemlos für die meisten Gartenhäcksler. Dickere Äste müssen entweder mit einer Astschere vorgeschnitten oder für eine längere Trocknung beiseitegelegt werden. Weiches Grün, Laub und krautige Reste lassen sich zwar ebenfalls häckseln, verrotten aber deutlich schneller und sollten deshalb getrennt oder in dünneren Schichten aufgebracht werden.
Worauf beim Schnitt zu achten ist Verwende eine scharfe, saubere Gartenschere, damit die Schnittflächen glatt sind und schnell verheilen. Setze die Schere nicht mitten in einen Trieb, sondern immer knapp über einem Blatt- oder Knospenpaar an. Entferne zuerst alle abgestorbenen, kranken oder sich kreuzenden Äste, bevor du die gesunden Triebe in Form bringst. Ein zu tiefer Rückschnitt bis ins mehrjährige, beleuchtung im wohnzimmer blühunwillige Holz führt dazu, dass der Strauch zwar austreibt, aber zwei bis drei Jahre lang kaum Blüten bildet.
Ein typischer Fehler ist der radikale Schnitt in einem einzigen Jahr. Entferne bei einem älteren, verwilderten Baum höchstens ein Viertel des Holzes, sonst treibt er massenhaft Wasserschosse und trägt im Folgejahr kaum Früchte. Schneide am besten im Spätwinter, wenn kein starker Frost mehr droht, und verwende scharfes Werkzeug. Bei jungen Bäumen reicht ein leichter Erziehungsschnitt, bei alten Hochstämmen verteilt man die Arbeit auf zwei bis drei Jahre. Wer die Reihenfolge Totholz, Kreuzungen, Innenraum, Spitze einhält, hält die Krone licht und gesund, ohne den Baum zu überfordern.
Der Rhododendron blüht am mehrjährigen Holz. Wer radikal ins alte Holz schneidet, entfernt damit auch die Knospen, die in den Achseln der vorjährigen Triebe sitzen. Für einen kompakten Wuchs reicht ein moderater Rückschnitt: If you want to see more information about http://Flughafentransfer-goeppingen.gmbh/ stop by our web-page. Kürze die langen Triebe um etwa ein Drittel bis zur Hälfte, und zwar bis kurz über einem kräftigen, nach außen zeigenden Seitenauge. So verzweigt sich der Strauch an der Schnittstelle und wächst dichter, ohne dass die Blühwilligkeit verloren geht.
Zuerst Totholz und kranke Stellen Der erste Schnitt gilt allem, was offensichtlich abgestorben ist. Tote Äste erkennt man an grauer, rissiger Rinde, sie brechen beim Biegen sofort. Schneide bis ins gesunde, hellgrüne Holz zurück, am besten an einem jungen Seitentrieb, damit keine Stummel bleiben. Auch Äste mit deutlichen Krebsstellen oder abgestorbenen Rindenpartien gehören weg. Wer hier sauber arbeitet, verhindert, dass sich Fäulnis über die Schnittstelle weiter ausbreitet. Ein häufiger Fehler ist, zu tief zu schneiden und die Astnabe zu verletzen – diese natürliche Schutzzone sollte man stehen lassen.
Danach kommen sich reibende und kreuzende Äste an die Reihe. Zwei Äste, die sich bei Wind gegenseitig aufscheuern, öffnen ständig neue Wunden und sind Einfallstore für Krankheiten. Behalte den kräftigeren, besser stehenden Ast und entferne den unterlegenen. Bei einer V-förmigen Gabelung an der Stammverlängerung ist Vorsicht geboten: Zwei gleich starke Triebe sind eine Schwachstelle, dort neigt die Krone später zum Auseinanderbrechen. Entferne den steiler stehenden der beiden und lasse den flacher wachsenden als neuen Leittrieb stehen.